Freundinnenschaft macht Stadt! Ein feministisches Manifest zu Kollektivität als urbane Praxis und soziale Infrastruktur
Sie sind oft stigmatisiert als toxisch und konkurrenzbehaftet, werden verbannt in private Räume, unsichtbar gemacht…
Sie sind oft stigmatisiert als toxisch und konkurrenzbehaftet, werden verbannt in private Räume, unsichtbar gemacht…
Sie sind oft stigmatisiert als toxisch und konkurrenzbehaftet, werden verbannt in private Räume, unsichtbar gemacht in stadtgeografischen Diskursen: urbane Freundinnen*schaften. Dabei sind sie ein wichtiger Teil der Stadt – als Überlebenstaktik in einer patriarchalen Kultur, als solidarische Schwesternschaft, cis-männlich dominierende Ordnungen herausfordernd, als kollektive Performance des alltäglichen ‚city-making‘.
Wer sorgt sich eigentlich um eine Brücke? Was bedeutet es, im Schatten von Vergnügen und Verkehrsflüssen Erwerbstätigkeiten nachzugehen? Welche Arbeit steckt in der Bürokratie eines umkämpften Planungsprozesses – und dem Protest dagegen? Kritisch und künstlerisch-intervenierend lädt das Amt für außergewöhnliche Arbeitsumstände zur performativen Erkundung der Arbeitsgalaxie unter der Sternbrücke ein.
Flanierend und flexend, so spüren wir in unserem Forschungsseminar im SommerSemester 2023 an der HafenCity Universität Hamburg der wechselseitigen Verflechtung von gebautem Stadtraum und patriarchalen Gesellschaftsstrukturen nach. Wie (und durch wen) werden sexistische Maßstäbe, (Care-)Ungleichheiten und Machtmechanismen reproduziert? Wie materialisieren sie sich im privaten, öffentlichen und politischen urbanen Raum? Was wären die (räumlichen) Anforderungen einer – wirklichen! – Stadt für alle?
Im Rahmen der Ausstellung „Third Space Walk“ (Berlin, 2022) laden wir ein zu ein bisschen Flanerie und einer Partie „Endgegener? Patriarchat! Feministische Perspektiven auf Stadt“ – dem wahrscheinlich ernüchternsten und empowernsten Quartett des urbanen Universums!
Die Stadt als Spielfeld, auf dem etablierte und konservative Machtstrukturen durch feministische Aktionen und Ansätze aufgezeigt und gebrochen werden. Damit eine ‚Stadt für alle‘ Wirklichkeit wird.
During the pandemic, the public coming-together of differences has ghosted the city. Follow us on a performative ghost hunt, from invisible backyards and shadow kitchens, feeding an urban infrastructure, to the ghost work done on the remote shores of Lisbon. Join us in questioning controlling codes that privately aim to predefine urban futures; and in discovering the resistive fights for liberation in its ghosted cracks, in (virtual) otherwise worlds.
Following the Call to „Map Stories“ we tracked you, down the road – SORRY – refusing to be tracked ourselves: together WE are stronger. What if we MAPPED those who constantly map us? YOU don’t have to be a warehouse of data for others.
Diese Ethnografie zu (Kultur-)Techniken hackfeministischer Kollektive widmet sich den Aneignungen von und dem Widersetzen gegen unterdrückende, patriarchale Technologien.
The paper presentation discusses how invisible information inequalities and ‘data wealth’ are monopolized and materialized in the city. How do they influence urban everyday life and our perception of urbanity? In which way do delivery services symbolize the capitalization of urban space (production)?
Das ZYXWVU-DARIUM zu Luruper Straßen rollt das Alphabet, die vorgefundenen Lebensweisen, die einen Hamburger Stadtteil…
Eine Forschung zu dem Dazwischen – zu heterodoxen Praktiken, ungewöhnlichen Dialoge, versteckten Handlungen – in unserem Verständnis urbane Prozesse kollektiver Stadtproduktion.
This academic essay focuses on critically analyzing urban forms of policing and enforcing order. It asks how violent practices of spatial control, such as racial profiling and stop-and-frisk-programs, (re-)produce spatial regulations and policies, and how local initiatives contest these strategies.
Die Installation „Performing Discomfort!?“ befragt ethnografisch, stadtforscherisch, wahrnehmungsgeografisch Strategien des Unterquerens. Was ist das Wesen der urbanen Unterführung als öffentlicher Raum?
Im Kontext des Jahresthemas „Let’s Play House“ im Studienprogramm Urban Design an der HafenCity Universität Hamburg wird Fragen nach der Diskrepanz zwischen gelebtem und gebautem Raum, dessen Wahrnehmung sowie der gesellschaftlichen Reproduktion der Praktik des Wohnens nachgegangen.
Ein analytischer Wortwechsel der die alltäglichen Veränderungen und das Auftreten eines neuen Regelwerkes infolge der Covid-19-Pandemie erfasst, hinterfragt und versucht dieses einzuordnen.
Eine Protestform, die mit der Frage “Wem gehört die Stadt?” auf den Leerstand im Stadtraum reagiert.
Die Performance will freundinnen*schaftliche Praktiken mit ihrer flüchtigen Repräsentation im urbanen Raum performativ in den Austausch bringen und zugleich sichtbar machen.
Will the crisis lead to widespread behavioural changes in how we interact with places in the long term?
An die Eigenarten der Zwischenräumlichkeit, ihrer Beforschung, ihrer Verkörperung und das Dazwischen als stadtforscherische Position tastet sich dieser Artikel testend heran. In (auto-)ethnografischen Episoden wird nach der methodischen Greifbarmachung eines urbanen Dazwischens gefragt.